Rechtliches

Datenschutzerklärung MiLife

Vorläufige Fassung vom 02.11.2026. Sie ist noch nicht anwaltlich geprüft; wir ersetzen sie durch die geprüfte Fassung und sagen dir in der App Bescheid.

In dieser Erklärung steht, welche Daten MiLife von dir verarbeitet, wofür, wer sie sieht und wie lange wir sie speichern. Wir haben sie so einfach wie möglich geschrieben. Wenn du 14 bis 17 Jahre alt bist, lies bitte zuerst Abschnitt 6 – dort steht das Wichtigste extra für dich.

1. Wer ist verantwortlich?

David Jagubjan, Am Lindenbaum 14, 63150 Heusenstamm, Deutschland

E-Mail: info@milife.app

Fragen zum Datenschutz schickst du an info@milife.app. Sicherheitslücken meldest du an security@milife.app.

2. Welche Daten wir verarbeiten und warum

2.1 Konto und Anmeldung

Bei der Registrierung speichern wir deinen Benutzernamen, deine Handynummer, dein Geburtsdatum, deine Sprache und – wenn du sie angibst – deine E-Mail-Adresse. Bei Unternehmenskonten zusätzlich Firmenadresse und die freiwilligen Firmenangaben. Deine Handynummer bestätigen wir per SMS-Code; gespeichert wird nur die bestätigte Nummer. Dein Passwort speichert nur unser Anmeldedienst (Google Firebase), und zwar nur als nicht rückrechenbarer Prüfwert (Hash). Wir selbst kennen dein Passwort nie.

Dein Geburtsdatum nutzen wir, um das Mindestalter (14 Jahre) und die Altersgrenze 18 für Socials kaufen, Socials senden und Werbung schalten zu prüfen.

Beim Versand des SMS-Codes schützt Google den Dienst vor Missbrauch: im Browser mit Google reCAPTCHA, auf Android mit Google Play Integrity, auf dem iPhone über Apple. Dabei gehen deine IP-Adresse und Angaben zu Browser bzw. Gerät an Google bzw. Apple.

Damit nur die echte MiLife-App unsere Datenbank, den Speicher und die Server-Funktionen benutzt, prüft „Firebase App Check“ bei der Nutzung, ob die Anfragen von der App kommen: auf Android mit Google Play Integrity, auf dem iPhone mit Apple DeviceCheck, im Browser mit Google reCAPTCHA Enterprise (dort bei jedem Aufruf der Web-App, nicht nur beim SMS-Versand). Dabei gehen deine IP-Adresse und Angaben zu Gerät bzw. Browser an Google bzw. Apple; wir bekommen nur das Ergebnis der Prüfung und speichern es nicht. Den kurzlebigen Nachweis bewahrt die App bis zu seinem Ablauf auf deinem Gerät bzw. in deinem Browser auf; im Browser legen Firebase und reCAPTCHA dafür außerdem eigene Speichereinträge an.

Bevor du dich registrierst, prüfen wir, ob dein Benutzername noch frei ist (ältere App-Versionen fragen außerdem nach einem Einladungscode und lassen ihn prüfen; seit dem 02.11.2026 ist kein Code mehr nötig). Damit niemand Codes oder Namen massenhaft durchprobieren kann, zählen wir diese Abfragen je IP-Adresse – die Adresse nur als Prüfwert, nicht im Klartext – und löschen die Zähler nach 7 Tagen.

Meldest du dich mit Google oder Apple an, bekommen wir von dort deine E-Mail-Adresse und eine Konto-Kennung (bei Apple auf Wunsch eine verborgene Weiterleitungsadresse); bei Google zusätzlich Name und Profilbild-Adresse.

Wenn du dich mit deinem Benutzernamen anmeldest, zählen wir Fehlversuche je Benutzername und je IP-Adresse, damit niemand Passwörter durchprobieren kann. Die IP-Adresse speichern wir dabei nur als Prüfwert, nicht im Klartext, und löschen die Zähler nach einem Tag.

Deinen Benutzernamen kannst du höchstens alle 90 Tage ändern; der alte Name ist danach sofort für andere frei.

Rechtsgrundlage: Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); Missbrauchsschutz beim SMS-Versand und bei der Anmeldung: berechtigtes Interesse an einem sicheren Dienst (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

2.2 Was andere über dich sehen

Für alle angemeldeten Nutzer sichtbar sind dein Benutzername, dein Anzeigename, dein Profilbild, dein Kontotyp, wie viele Personen dir folgen und wie vielen du folgst, deine Beiträge und MiTimes (außer exklusiven, die nur Abonnenten sehen), deine Highlights, deine veröffentlichten Events und deine Zusagen zu Events.

Wer dir folgt, siehst nur du. Andere sehen nur die Zahl.

Ist ein Konto von uns gesperrt, können angemeldete Nutzer technisch abfragen, dass es gesperrt ist; die App braucht das, um die Inhalte gesperrter Konten auszublenden.

Handynummer, E-Mail-Adresse und Geburtsdatum sieht niemand außer dir.

2.3 Folgen und Freunde

Du kannst anderen folgen. Folgt ihr euch gegenseitig, seid ihr in MiLife Freunde. Freunde können deinen Standort in MiFriends sehen (siehe 2.7), dir Socials schicken, dir Tickets weitergeben und dich zu Events einladen. Entfolgt einer von euch, endet die Freundschaft sofort.

2.4 Deine Inhalte

Fotos, Videos, MiTimes (Stories), Kommentare, Sprachkommentare, Nachrichten, Events und Livestream-Kommentare speichern wir, damit du sie teilen kannst. MiTimes verschwinden nach 24 Stunden, es sei denn, du speicherst sie in einem Highlight.

Fotos und Videos enthalten oft versteckte Angaben, zum Beispiel den Ort der Aufnahme, die Uhrzeit und das Handymodell. Diese Angaben entfernen wir: schon in der App vor dem Hochladen und noch einmal auf unserem Server (Beiträge, MiTimes, Profilbilder, Event-Flyer). Fotos, Videos und Sprachnachrichten im Chat bereinigt die App, bevor sie sie verschlüsselt; unser Server kann sie danach nicht mehr öffnen.

Rechtsgrundlage: Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

2.5 Automatische Prüfung von Uploads

Jedes Foto und Video für den Feed und MiTime sowie jedes Profilbild prüfen wir automatisch, bevor es für andere sichtbar wird:

Event-Flyer prüfen wir nur auf Verstöße; bei einem Verstoß entfernen wir den Flyer und sagen dir Bescheid.

Für den Herkunftsstempel laden wir das Originalfoto zusätzlich hoch und löschen es nach der Prüfung sofort. Ist das Ergebnis unsicher oder fällt ein Prüfdienst aus, entscheidet ein Mensch (Admin). Wird etwas abgelehnt, zeigen wir dir den Grund, und du kannst einmal je Inhalt Einspruch einlegen. Über den Einspruch entscheidet ein Mensch; die Antwort bekommst du in der App. Abgelehnte Dateien sind nur noch für dich und unsere Admins sichtbar.

Außerdem ordnet der Server jedem Beitrag automatisch Kategorien zu (keine sensiblen Kategorien wie Religion, Gesundheit oder Sexualität).

Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform ohne verbotene und ohne KI-erzeugte Fotos und Videos, und Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. f und b DSGVO).

2.6 Nutzungsdaten

Wir zählen, welche Beiträge du wie lange ansiehst, likst und kommentierst. Daraus entstehen die Zähler eines Beitrags. Zu jedem Eintrag speichern wir auch die Kategorien des Beitrags. Die einzelnen Nutzungsdaten sieht nur unser Server; wir löschen sie nach 12 Monaten. Werbung zeigen wir nicht nach deinen Interessen.

Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Du kannst dieser Verarbeitung aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, widersprechen (Art. 21 DSGVO). Schreib dafür an info@milife.app; einen Schalter in der App gibt es noch nicht.

2.7 Standort (MiFriends)

Nur solange du den MiFriends-Bereich geöffnet hast und es erlaubt hast, teilen wir deinen genauen Standort mit deinen Freunden (Personen, denen du folgst und die dir folgen), etwa alle 30 Sekunden. Verlässt du den Bereich, schließt du die App oder nimmst du die Erlaubnis zurück, löschen wir deinen Standort. Freunde können nur einen Standort sehen, der höchstens 10 Minuten alt ist. Einen liegengebliebenen Standort (zum Beispiel nach einem Absturz) löscht unser Server spätestens nach einem Tag. Wir verwenden keinen Standort im Hintergrund.

Wichtig: Wenn du jemandem zurückfolgst, kann diese Person deinen Standort sehen, sobald du MiFriends öffnest. Folge deshalb nur Menschen zurück, denen du vertraust.

Rechtsgrundlage: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du in den Einstellungen deines Geräts oder Browsers jederzeit widerrufen kannst.

2.8 Chat und Anrufe

Nachrichten, Fotos, Videos, Sprachnachrichten, Antworten auf MiTimes sowie Name und Bild von Gruppen sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Deine App verschlüsselt sie, bevor sie zu unserem Server gehen, und nur die Geräte der Chat-Mitglieder können sie wieder lesen. Wir und unser Dienstleister Google sehen nur verschlüsselte Daten. Wir speichern sie, bis alle Teilnehmer den Chat gelöscht haben; in temporären Chats verschwinden sie nach dem Ansehen oder nach 24 Stunden.

Was wir trotzdem sehen (Metadaten): wer mit wem chattet, wer in welcher Gruppe ist und seit wann, wann eine Nachricht gesendet wurde, von welchem deiner Geräte, wie groß sie ungefähr ist, ob sie gelesen wurde und ob ein Chat temporär ist. Außerdem stehen Name, Benutzername und Profilbild der Mitglieder unverschlüsselt am Chat, damit wir dir „Neue Nachricht von …“ schicken können.

Damit die Verschlüsselung funktioniert, erzeugt die App auf jedem Gerät eigene Schlüssel. Die geheimen Schlüssel bleiben auf deinen Geräten (Android: geschützter Schlüsselspeicher, iPhone: Schlüsselbund, Browser: verschlüsselt im Browser-Speicher). Auf unserem Server liegen nur öffentliche Schlüssel, die alle angemeldeten Nutzer abrufen können (damit sie dir verschlüsselt schreiben können), eine Liste deiner Geräte (Plattform, Gerätename wie „Android“ oder „Browser“, seit wann, zuletzt aktiv) und deine Schlüssel in verschlüsselter Form, die nur deine Geräte oder dein Wiederherstellungs-Code öffnen können. Den Wiederherstellungs-Code speichern wir nicht; wenn du ihn und alle Geräte verlierst, kann niemand – auch wir nicht – deinen alten Verlauf wiederherstellen.

Meldet jemand eine Nachricht, schickt seine App den Schlüssel genau dieser einen Nachricht an uns. Unser Server prüft, dass die Nachricht wirklich so von deinem Gerät gesendet wurde, und zeigt unseren Admins ihren Inhalt (bei Fotos, Videos und Sprachnachrichten eine Kopie der Datei). Den Inhalt löschen wir, sobald ein Admin entschieden hat, spätestens nach 30 Tagen. Alle anderen Nachrichten bleiben verschlüsselt.

Sprach- und Videoanrufe laufen über LiveKit (siehe Abschnitt 3) und sind ebenfalls Ende-zu-Ende-verschlüsselt; der Schlüssel entsteht nur auf euren beiden Geräten. Bild und Ton werden nicht aufgezeichnet. Wir speichern, wer wen wann angerufen hat, ob es ein Sprach- oder Videoanruf war und wie lange er gedauert hat, 90 Tage lang; im Chat steht zusätzlich eine unverschlüsselte Zeile zum Anruf (Art, Dauer).

Rechtsgrundlage: Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); Offenlegung bei Meldungen: berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform und rechtliche Pflichten als Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f und c DSGVO).

2.9 Livestreams

Für Livestreams übertragen wir Bild und Ton über LiveKit. Bild und Ton, Kommentare, Einblendungen (Texte, Sticker) und der gewählte Musiktitel sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt; den Schlüssel verteilt die App des Streamers, nicht unser Server. Unverschlüsselt bleiben der Titel des Livestreams, die Zuschauerzahl, wer eingeladen ist und welche Musikdatei abgerufen wird. Bei öffentlichen Livestreams kann jeder angemeldete Mensch den Schlüssel bekommen; die Verschlüsselung schützt dort nur davor, dass unser Server oder das Netz mitschauen. Private Livestreams schützen stärker. Es wird nichts aufgezeichnet. Kommentare und die ausgetauschten Schlüssel löschen wir, sobald der Livestream endet. Die Angaben zum Livestream (Titel, Zuschauerzahl, bei privaten Streams die Liste der Eingeladenen) löschen wir 30 Tage nach dem Ende.

Meldet jemand einen laufenden Livestream, schickt seine App den Schlüssel des Streams mit, damit ein Admin ihn live ansehen kann, solange er läuft. Jeder solche Blick steht in unserem Admin-Protokoll; den Schlüssel löschen wir bei der Entscheidung und spätestens, wenn der Livestream endet. Meldet jemand einen Livestream-Kommentar, sehen Admins den Inhalt dieses einen Kommentars.

2.10 Push-Mitteilungen

Um dir Mitteilungen zu schicken, speichern wir einen Geräteschlüssel. Die Mitteilungen laufen über Firebase Cloud Messaging (Google), auf dem iPhone zusätzlich über den Apple Push Notification service, im Browser über den Mitteilungsdienst deines Browsers. Eine Mitteilung enthält einen kurzen Text. Bei Chat-Nachrichten steht darin nur „Neue Nachricht von“ und der Name des Absenders, nie der Inhalt und nie der Name einer Gruppe. Auf Android bis Version 12 sind Mitteilungen von Haus aus an, auf neueren Geräten, auf dem iPhone und im Browser fragen wir vorher. Schaltest du Mitteilungen in den Einstellungen aus oder meldest du dich ab, entfernen wir den Geräteschlüssel.

Rechtsgrundlage: Einwilligung bzw. Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. a bzw. b DSGVO).

2.11 Zahlungen und Socials

Socials kaufst du auf dem iPhone und iPad über den In-App-Kauf von Apple (App Store) und auf Android über Google Play. Apple bzw. Google wickeln die Zahlung ab; wir bekommen von dort nur einen Kaufbeleg (Produkt, Zeitpunkt, Kauf-Kennung), keine Zahlungsdaten. Den Beleg prüft unser Server bei Apple bzw. Google, damit die Socials genau einmal und nur deinem Konto gutgeschrieben werden. Erstatten Apple oder Google einen Kauf, erfahren wir das und ziehen die Socials wieder ab.

Im Browser laufen Bezahlungen (Socials-Kauf, Event-Gebühr) über Stripe, nur mit Karte, Apple Pay oder Google Pay. Kartendaten erhalten wir nicht.

Wir speichern dein Guthaben und jede Socials-Bewegung (Kauf, Ticket, Abo, Werbung, Senden, Wochenpreis, Auszahlung). Schreibst du beim Senden von Socials eine Nachricht dazu, geht sie verschlüsselt in euren Chat; im Beleg steht nur der Betrag. Socials aus frischen Käufen und Einnahmen, die aus solchen Socials stammen, sind einige Tage „wartend“: Ausgeben geht sofort, Auszahlen und Senden erst danach (Schutz vor Betrug mit fremden Karten). Für Auszahlungen richtest du bei Stripe ein Konto ein; Stripe prüft dort deine Identität und dein Bankkonto, wir speichern nur die Kontonummer bei Stripe. Die Auszahlungsgebühr beträgt 20 %. Diese Belege bewahren wir wegen gesetzlicher Pflichten 10 Jahre auf, auch nach einer Kontolöschung.

Rechtsgrundlage: Vertrag, rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO); Betrugsschutz: berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

2.12 Rangliste und Wochenpreise

Die 20 MiPosts mit den meisten Likes der Woche stehen in einer Rangliste, die alle angemeldeten Nutzer sehen (Platz, Benutzername, Profilbild, Beitragsbild, Zahl der Likes und Kommentare). Plätze 1 bis 3 bekommen Socials. Vor der Vergabe zählen wir die Likes nach und zählen dabei nur Likes von fertig registrierten, nicht gesperrten Konten. Die Rangliste jeder Woche bewahren wir als Nachweis für die Preise auf.

2.13 Werbung

Werbung schalten (ab 18) heißt: Deine Anzeige erscheint mit deinem Namen als „Gesponsert“ im Feed. Wir zählen, wie oft eine Anzeige gesehen und angeklickt wurde; dafür merken wir uns sieben Tage lang je Person und Tag, ob sie eine Anzeige schon gesehen oder angeklickt hat, damit niemand doppelt zählt. Die werbende Person sieht nur die Gesamtzahlen.

2.14 KI-Flyer

Wenn du für ein Event einen Flyer mit KI erzeugst, schicken wir deinen Stiltext sowie Titel, Datum, Ort und Kategorie des Events an Google Gemini.

2.15 Karten, Adresssuche und Fahrdienste

Karten stammen von Google Maps. Dabei gehen deine IP-Adresse und Angaben zu deinem Gerät an Google. In der Web-App laden wir die Karte erst, wenn du eine Karte öffnest. Suchst du beim Erstellen eines Events eine Adresse oder tippst du auf die Karte, fragt unser Server bei Google (Geocoding) nach der Adresse; Google bekommt dabei nur den Suchtext bzw. den Punkt, nicht deine IP-Adresse. Tippst du auf einen Fahrdienst (zum Beispiel Uber), öffnet sich dessen App oder Website mit dem Ziel des Events; ab dann gelten die Bestimmungen des Anbieters.

2.16 Meldungen, Blockieren, Sperren, Einsprüche

Wenn du etwas meldest, speichern wir die Meldung; die gemeldete Person erfährt nicht, wer gemeldet hat. Meldest du eine Chat-Nachricht, einen Livestream-Kommentar oder einen laufenden Livestream, schickt deine App den Schlüssel dafür mit (siehe 2.8 und 2.9); darauf weist die App vor dem Senden hin. Sobald ein Admin entschieden hat, löschen wir deinen Freitext und die Vorschau des gemeldeten Inhalts; die Meldung selbst löschen wir nach 365 Tagen. Einsprüche gegen Ablehnungen löschen wir 365 Tage nach der Entscheidung. Sperren durch Admins und ihre Gründe werden protokolliert.

Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform und rechtliche Pflichten als Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f und c DSGVO).

2.17 Rückmeldungen und Fehlerberichte im Test

Mit „Problem melden“ schickst du uns deinen Text, deinen Benutzernamen, die Seite, auf der du warst, dein Gerät und die App-Version. Ein Bildschirmfoto der Seite ist vorausgewählt; du siehst es vor dem Senden und kannst es ausschalten; im Chat, bei Anrufen, in Livestreams und in den Einstellungen zur Verschlüsselung hängen wir nie ein Bildschirmfoto an. Schick bitte keine privaten Inhalte anderer mit. Stürzt etwas ab, schickt die App automatisch einen Fehlerbericht (Fehlertext, Seite, Gerät, Nutzer-ID); geheime Links und Nummern machen wir vorher unkenntlich; Fehler der Verschlüsselung enthalten nur einen festen Code, nie einen Inhalt oder Schlüssel.

Rückmeldungen und Fehlerberichte lesen unsere Admins. Zusätzlich werten wir sie KI-gestützt aus: Der KI-Assistent Claude von Anthropic (USA) liest sie, um Fehler zu finden und zu bewerten. Er kann nur lesen und nichts ändern.

Wir löschen erledigte Rückmeldungen nach 90 Tagen, alle übrigen nach 365 Tagen (jeweils samt Bildschirmfoto), Fehlerberichte nach 30 Tagen.

Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an einer funktionierenden App (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

2.18 Web-App im Browser

Rufst du MiLife im Browser auf, liefert Google Firebase Hosting die Seite aus; dabei werden deine IP-Adresse und Angaben zu deinem Browser verarbeitet. Die Programmteile der App liegen auf unserem eigenen Hosting. Nur sehr alte Browser, die sogenannte Import-Maps nicht kennen (z. B. Safari vor Version 16.4), laden die Firebase-Programmteile stattdessen von Google (www.gstatic.com); dabei geht deine IP-Adresse an Google. Auf Handy-Browsern (iPhone, Android) und in Safari bereitet die Firebase-Anmeldung schon beim Aufruf die Anmeldung mit Google bzw. Apple vor: Sie lädt ein Skript von Google (apis.google.com) und eine unsichtbare Hilfsseite von milife-90832.firebaseapp.com (Google Firebase); dabei gehen deine IP-Adresse und Angaben zu deinem Browser an Google – auch wenn du dich nicht anmeldest. Zeigt dein Browser Emojis oder Schriftzeichen an, die die App nicht mitbringt, kann er Ersatzschriften von Google (fonts.gstatic.com) laden; dabei geht deine IP-Adresse an Google.

2.19 Warteliste für Tester

Auf unserer Warteliste (app.milife.app/warteliste) kannst du ohne Konto um eine Einladung zur Testversion bitten. Wir speichern dafür deine E-Mail-Adresse, dein Gerät (iPhone oder Android), deine Sprache, wann du dich eingetragen und eingewilligt hast und später, wann wir dich eingeladen haben, samt Einladungscode. Zurzeit stehst du nach dem Eintragen sofort auf der Liste; wir schicken dir keine Bestätigungs-Mail. Schalten wir den Versand aus der App ein, schicken wir nach dem Eintragen eine E-Mail mit einem Bestätigungslink (Double-Opt-In); erst nach dem Klick stehst du dann auf der Liste, und bestätigst du nicht, löschen wir deine Adresse nach 7 Tagen. Die Einladungs-Mail enthält deinen Einladungscode und für Android einen Download-Link zur App, für das iPhone die Web-Adresse der App.

Deine Adresse nutzen wir nur für die Einladung. Du kannst dich jederzeit austragen lassen: mit einer Antwort auf eine E-Mail von uns oder – wenn die Mail einen enthält – über den Abmeldelink. Wir löschen deinen Eintrag dann sofort, spätestens mit dem Ende des Tests. Gegen massenhafte Anmeldungen zählen wir Anmeldungen je Herkunft; die IP-Adresse speichern wir dabei nicht, nur einen nicht zurückrechenbaren Kennwert, und löschen den Zähler nach 7 Tagen.

Rechtsgrundlage: deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du jederzeit widerrufen kannst. Die Mails verschicken wir zurzeit von Hand über ein privates E-Mail-Konto des Betreibers, später über unser Postfach info@milife.app auf dem eigenen Mailserver des Betreibers bei Hetzner (mail.jagubjan.de).

3. Empfänger und Dienstleister

Diese Dienstleister verarbeiten Daten für uns. Wo Daten in ein Land außerhalb der EU gehen können, steht das dabei.

4. Wie lange wir Daten speichern

Grundsätzlich speichern wir deine Daten, bis du dein Konto löschst. Ausnahmen:

Wenn du dein Konto löschst, löschen wir deine Inhalte und Kontodaten. Deine öffentlichen Schlüssel bleiben ohne Gerätenamen mit dem Vermerk „gelöscht“ stehen, damit deine Chat-Partner alte Nachrichten weiterhin als echt erkennen können. Einige Angaben bleiben ohne deinen Namen und dein Bild stehen (Werbungen, Abos, Ranglisten, eingelöste Einladungscodes, deine Meldungen). Belege für Zahlungen und Socials bleiben wegen gesetzlicher Pflichten.

5. Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch, und du kannst eine Einwilligung jederzeit widerrufen. Du kannst dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist: Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Gustav-Stresemann-Ring 1, 65189 Wiesbaden.

Dein Konto kannst du jederzeit selbst in der App löschen: Profil, Profil bearbeiten, Konto löschen. Eine Kopie deiner Daten (JSON-Datei) lädst du selbst herunter: Profil, Profil bearbeiten, Meine Daten herunterladen. Chats stehen darin nur als Angaben ohne Inhalt, weil wir die Inhalte nicht lesen können; deine Chats samt Inhalt exportierst du direkt in der App: Profil, Profil bearbeiten, Chats exportieren. Das geht höchstens einmal pro Stunde; die Datei liegt einen Tag lang bereit und ist nur für dich abrufbar, wenn du angemeldet bist.

Ist dein Geburtsdatum oder eine andere Angabe falsch, schreib uns an info@milife.app; wir berichtigen sie.

6. Für Jugendliche: das Wichtigste in Kürze

MiLife darfst du ab 14 Jahren nutzen. Socials kaufen, Socials an Freunde senden und Werbung schalten geht erst ab 18. Socials, die du geschenkt bekommst oder gewinnst, kannst du aber schon vorher in der App ausgeben.

Das wissen alle anderen über dich: deinen Benutzernamen, deinen Namen, dein Profilbild und alles, was du postest. Deine Handynummer, deine E-Mail-Adresse und dein Geburtsdatum sieht niemand außer dir.

Dein Standort: Nur wenn du MiFriends öffnest, sehen deine Freunde, wo du bist – Freunde sind Personen, denen du folgst und die dir zurückfolgen. Folge nur Menschen zurück, die du wirklich kennst und denen du vertraust. Wenn du MiFriends verlässt, ist dein Standort weg.

Deine Fotos und Videos: Bevor andere sie sehen, prüfen wir sie. Den Aufnahmeort und andere versteckte Angaben löschen wir aus den Dateien. Poste trotzdem nichts, was deine Adresse, deine Schule oder andere private Dinge verrät.

Nachrichten und Anrufe: Chats und Anrufe sind so verschlüsselt, dass nur ihr sie lesen bzw. hören könnt – nicht einmal wir. Wird eine Nachricht gemeldet, sehen unsere Admins genau diese eine Nachricht. Wer deine Nachricht bekommt, kann sie trotzdem fotografieren oder weitergeben. Schick deshalb niemandem Fotos, die du nicht auch anderen zeigen würdest. Schreib deinen Wiederherstellungs-Code auf und bewahre ihn sicher auf – ohne ihn und ohne dein Handy ist dein alter Chat-Verlauf weg.

Wenn dich jemand stört: Über das Menü mit den drei Punkten kannst du Personen und Inhalte melden oder Personen blockieren. Wer blockiert ist, kann dir keine privaten Nachrichten mehr schicken, und ihr seht euch in der App gegenseitig nicht mehr. Wer etwas gemeldet hat, erfährt die gemeldete Person nicht.

Deine Daten gehören dir: Du kannst dir jederzeit eine Kopie herunterladen und dein Konto löschen (Abschnitt 5). Du kannst auch deine Eltern oder eine andere Vertrauensperson bitten, dir dabei zu helfen, oder uns schreiben: info@milife.app.

7. Sicherheit und Verschlüsselung

Grenzen der Verschlüsselung – ehrlich gesagt:

8. Änderungen

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die App ändert. Die jeweils aktuelle Fassung findest du in der App unter Rechtliches und unter milife.app/datenschutz.html. Über wichtige Änderungen informieren wir dich in der App.